Pressestimmen zu den Kammersolisten

"... das Beste für Bach ..."
"... eine Aufführung von exemplarischem Charakter ..."
"... in zupackender Musizierhaltung ..."
"... ein hochqualifiziertes Orchester ..."
"... mit das Beste im Konzertkalender ..."
"... mit Charme und Temperament ..."
"... mit blitzender Eleganz ..."
"... ein Erlebnis von besonderem Rang ..."
"... zu innig bewegter Tiefe ..."
"... von ganz individueller Eigenart ..."
"... exakt abgestufte Dynamik ..."
"... mit brillanter Technik ..."
"... atemberaubend ..."
"... klangschön und delikat ..."
"... herzhaft, temperamentvoll ..."
"... virtuose Präzision ..."
"... transparent und voller Elan ..."
"... beseeltes wie auch befeuerndes Zusammenspiel ..."
"... ein großer Abend ..."

Ausschnitte aus den ersten Konzertkritiken der KAMMERSOLISTEN AUGSBURG

"Hermann Meyer, Solocellist des Augsburger Philharmonischen Orchesters, ist es gelungen, zur Wiedergabe der sechs Konzerte in der St.-Anna-Kirche 24exzellente Musiker zu den KAMMERSOLISTEN AUGSBURG zu vereinen. Um es vorweg zu sagen: Die auf zwei Abende verteilten Aufführungen von je drei Konzerten dürften zum Besten gehört haben, was Augsburgs Konzertleben in letzter Zeit zu bieten hatte. Vieles traf hier auf glückliche Weise zusammen. Die Musizierhaltung der Instrumentalisten etwa, die ein stets spannungsreiches und bewußtes Spiel zur Folge hatte, dabei jedoch nie zur - bei Bach-Interpretationen so häufigen - floskelhaften Notenproduktion geriet. Ebenso kennzeichnend für die Aufführung war, daß zu keiner Zeit zwischen Solisten und Ripienogruppe ein qualitätsmäßiger Unterschied bestand. Das Publikum, sichtlich beeindruckt, sparte nach dem jeweiligen Konzert nicht mit Applaus."
(Augsburger Allgemeine vom 1. Dezember 87)


"Die Augsburger Kammersolisten unter Leitung von Hermann Meyer brachten die "Sechs Brandenburgischen Konzerte" in Irsee zu Gehör. Ein Erlebnis von besonderem Rang. Die Augsburger konzertierten mit hohem technischen wie musikalischen Niveau, mit Verve und Hingabe. Sie zeigten sich als gut eingespieltes Ensemble. Hermann Meyer spielte am Cello mit und dirigierte vom Instrument aus kaum merklich, jedoch mit Erfolg und nach gutem Kammermusikbrauch. Alles schien zu harmonieren, das Spiel hochqualifizierter Instrumentalisten, ihre Art der Interpretation und ihre Musizierfreude mit der ungeteilten Zustimmung des Publikums, das dies nicht zuletzt in Ovationen zum Ausdruck brachte."
(Mindelheimer Zeitung vom 8. November 1988)


"Das Bach-Programm, das die "Kammersolisten Augsburg" unter Leitung von Hermann Meyer in evangelisch St. Ulrich darboten, hatte ein gedankliches Konzept, wie es bei Konzerten dieser Art nicht alltäglich ist. Hervorragende Instrumentalsolisten sorgten für eine authentische Realisierung der konzertanten und der tänzerischen Elemente."
(Augsburger Allgemeine vom 7. März 1989)


"Die erst seit 1987 bestehenden "Kammersolisten Augsburg" unter der Leitung des Solocellisten des Philharmonischen Orchesters, Hermann Meyer, haben durch ihr "Gründungskonzert" - mit allen Brandenburgischen Konzerten Bachs - offenbar so viele Akzente gesetzt, daß sie nun auch den Mozartsommer 1988 eröffnen durften...
Überzeugend die virtuose Präzision! Das F-Dur-Divertimento KV 138, ein sowohl klanglich wie auch in der kompositorischen Gestik nicht unkompliziertes Werk, kam elanvoll und transparent."
(Augsburger Allgemeine vom 30. August 1988)


"Die Pfingst-Matinee der KAMMERSOLISTEN AUGSBURG unter der bewährten Leitung von Hermann Meyer bot Musikgenuß passend zum Rokoko-Ambiente des Schaezler-Palais. Ein Schmankerl im galanten Stil Johann Christian Bachs Sinfonia Concertante A-Dur von 1770. fast schon "mozartähnlich" in ihrer pastoralen Melodik und Instrumenten-Behandlung eine dankbare Aufgabe fürs hervorragend aufeinander eingespielte Ensemble und seine Solisten. Die abschließende 5. Sinfonie von Franz Schubert zeigte auch, daß die KAMMERSOLISTEN AUGSBURG ihren speziellen Charme dem ausgewogenen Verhältnis von Streicherschwung und Spielfreude der Bläser verdanken."
(Münchner Abendzeitung, vom 5. Juni 1990)


"J. S. Bachs Orchestersuite C-Dur präsentiert ein Kompendium barocker Ausdrucksformen, mit dem sich das Ensemble bestens vertraut zeigte. Federnde Tempi, den jeweils verschiedenen Tanzcharakteren angepaßt, vereinten sich mit durchsichtiger Linienführung zu einer schlüssigen Darbietung: Leichtigkeit und beinahe idyllisches Klima kennzeichnete Johann Christian Bachs Sinfonia concertante A-Dur. Das sensibel harmonierende Ensemble gab den Solisten Raum zur Entfaltung inspirierter Instrumentaldialoge. ...
Noch einmal musizierten die "Kammersolisten" mit bemerkenswerter Ausgewogenheit zwischen Streichern und den hervorragend disponierten Bläsern. Hermann Meyer gab als Dirigent feine, aber wirkungsvolle Impulse, das Ensemble fand unter seiner Leitung zu plausiblen, lebendigen Interpretationen."
(Augsburger Allgemeine vom 6. Juni 1990)


"Eine Rarität in mehrfachem Sinne stellten die Künstler an den Anfang ihres Konzerts, eine Elegie für fünf (!) Violoncelli in fis-moll, opus 160. Die fünf Cellisten musizierten mit Inspiration, sichtlichem Engagement und mit überzeugendem Gestaltungswillen, der in ausgefeilten dynamischen Abstufungen und musikalischer Phrasierung seinen Ausdruck fand. Hermann Meyer entledigte sich seines fordernden Parts im ersten Cello, einer oft quasi konzertierend geführten Stimme, mit souveräner Bravour. In Lachners Nonett für Streicher und Bläser F-Dur stellten die KAMMERSOLISTEN AUGSBURG abschließend ein Werk vor, das nicht nur als ein Stück gediegener handwerklicher Kunst eines einfallsreichen Komponisten zu betrachten ist, sondern - und vor allem in der schwungvollen Interpretation des Konzerts - vielmehr einen Vergleich mit anderer großbesetzter Kammermusik des 19. Jahrhunderts durchaus nicht zu scheuen braucht. Es war für die Zuhörer ein Erlebnis, wie sich die Musiker "die Bälle zuspielten", wie homogen und bewundernswert geschlossen sich das Ensemble präsentierte, ohne indes merken zu lassen, welch technischen Forderungen dieses Werk an den Einzelnen stellt. Das Publikum reagierte mit begeistertem Beifall."
(Donauwörther Zeitung vom 27. Juni 1990)


"Ein Konzertprogramm mit wohleinstudierten Werken von J. S. Bach bot im Rahmen der Dießener Konzerte am Sonntag im Marienmünster das junge, engagierte Kammersolistenensemble aus Augsburg. Im Doppelkonzert für Violine und Oboe führten die Solisten das Ensemble vor allem im tief empfundenen Largo zu dem Höhepunkt des Konzerts. Hier verbanden sich die weit ausschwingende Melodik der Solisten und die samtweich gesetzten Pizzicati der begleitenden Streicher mit dem barocken Raum zu einem beglückenden Erlebnis eines Gesamtkunstwerkes. Während des ganzen Konzertes spürte man die gründliche und ernsthafte Auseinandersetzung der Musiker mit dem Werk Bachs und die gewissenhafte Einstudierung dieses anspruchsvollen Programms durch den Mentor der Kammersolisten, Hermann Meyer. Der verdienten Förderung des aufstrebenden Ensembles aus Augsburg durch die Veranstalter der Dießener Konzerte schloß sich das treue Stammpublikum mit herzlichem, anhaltenden Applaus in der Klosterkirche an."
(Landsberger Zeitung, Donnerstag, 5. 7. 90)


"Eingeleitet wurde das Konzert mit Mozarts G-Dur-Symphonie aus dem Jahre1772. Hermann Meyer nahm dieses Jugendwerk eher streng, zügelte die Emotionen, machte den Aufbau durch sehr exaktes Musizieren transparent und arbeitete die Eleganz heraus. ...

Die Uraufführung der "Fünften" von Schubert nahm auch ein Liebhaberorchester vor, mit dem Schubertschen Hausmusikquartett als Herzstück. Was Profis aus diesem Prachtwerk der Laienmusik machen können, zeigten die KAMMERSOLISTEN AUGSBURG. Sie brachten viel Farbe ins Spiel, ohne die schwärmerische Stimmung zu sehr zu betonen. Hermann Meyer, das wurde auch bei Schubert deutlich, meidet Übertreibungen. Bestechend waren die weichen Klänge der kleinen Bläserbesetzung, adäquat den 15 Streichern, mitreißend die wogende Rhythmik. Das lichte, federnde Finale geriet den Augsburgern geradezu ergötzlich. Das Publikum aus einem weiten Umkreis feierte die Musiker und ihren souveränen, sehr präzise und mit kleinen Gesten dirigierenden und auch im Detail aufmerksamen Leiter."
(Donauwörther Zeitung, 26. 9. 90)